Ein Hobby im Lebenslauf angeben

Es wird immer mehr üblich, dass Bewerber in Fragebögen nach ihren Hobbys oder Lieblingszeitvertreib gefragt werden. Es ist daher ratsam, im Lebenslauf gleich seine persönlichen Interessen oder Hobbys anzugeben, die man aktiv betreibt. Damit können Sie sich ohne Probleme von den vielen anderen Bewerbern abheben, die vielleicht ähnlich qualifiziert sind wie Sie.

Im Vorstellungsgespräch kann ein interessantes Hobby perfekt sein, um das Eis zu brechen. Je ungewöhnlicher Ihr Hobby ist, umso besser ist es für Sie. Denn außergewöhnliche Hobbys merkt sich ein Personaler leichter, wenn er zahlreiche Bewerbungen durchblättert. So wird er Sie aus jedem n och so großen Stapel wieder herausfischen.

Passende Hobbies

Nennen Sie allerdings nur Hobbies, die zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Mit diesem Hobby sollten Sie bestimmte Fähigkeiten oder Eigenschaften beweisen, die für den Job maßgeblich sind. Wenn Sie sich als Koch bewerben, sollte es selbstverständlich zu Ihren Hobbies gehören, zu kochen, in Rezepten zu schmökern oder Food-Messen zu besuchen.

Überlegen Sie sich aber ganz genau, wie viel Hobbies Sie auflisten möchten. Wenn es zu viele sind, könnte ein potentieller Arbeitgeber vielleicht denken, dass Sie zu wenig Zeit hätten, um sich Ihren beruflichen Aufgaben ausführlich zu widmen. Auch wenn deutlich wird, dass Ihr Hobby immer eine ganz bestimmte Zeitspanne erfordert, könnte Ihr Arbeitgeber vielleicht denken, dass Sie dadurch für ihn sehr unflexibel werden könnten. Es könnte den Eindruck machen, dass Sie versuchen, Ihre Arbeit um das Hobby herum zu planen, anstatt es anders herum zu tun.

Ehrlichkeit währt am längsten

Egal, wie Sie sich entscheiden, seien Sie sich einer Sache sicher: Lügen fliegen hier schnell auf. Geben Sie auf keinen Fall Hobbys an, die Sie nicht tatsächlich ausüben. Sie sollten sich immer darauf einstellen, dass Ihr potentieller Arbeitgeber Sie dazu befragen wird. Richtig peinlich wird es, wenn Ihr Interviewer sich zufällig genau mit dieser Freizeitbeschäftigung hervorragend auskennt und sich mit Ihnen darüber unterhalten möchte.

Wägen Sie also immer genau ab, welche Angaben Sie zu Ihren Hobbys machen möchten. Es kann durchaus auch einmal Stellen geben, bei denen Sie Informationen über Ihre Freizeitbeschäftigungen besser nicht preisgeben sollten. Wie so oft im Leben sollten Sie dies von Fall zu Fall entscheiden und sich nicht auf eine Standardlösung verlassen.