3 Schritte, um die Fehlzeiten zu reduzieren und die Mitarbeiter zu motivieren

Sind Sie Führungskraft und haben die ständige „Blaumacherei“ auch satt? Dieser Artikel wird Ihnen drei Schritte zeigen, mit denen Sie die Fehlzeiten reduzieren und Ihr Leben einfacher machen können.

Wenn Sie Arbeitgeber oder Führungskraft sind, dann kostet Sie die Abwesenheit von Mitarbeitern Geld, Schwierigkeiten und schürt Probleme mit Ihren Kunden. Und wir wissen natürlich alle ganz genau, dass bei weitem nicht alle Tage, an denen Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen, wirklich auf eine Krankheit zurückzuführen sind. Viele Arbeitnehmer „machen blau“, weil sie schlecht motiviert sind und weil sie ihre Arbeit einfach nicht tun wollen oder können.

Die Herausforderung für Arbeitgeber und Führungskräfte ist, dafür zu sorgen, dass ihre Arbeitnehmer mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Denn wenn die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit zufrieden sind, dann haben sie gewöhnlich nicht das Bedürfnis, einen Tag blau zu machen, nur weil sie mit einer verschnupften Nase aufwachen.

Manche Chefs denken, dass die Antwort darin läge, den Mitarbeitern mehr Geld zu zahlen, die Arbeitsplatzsicherheit zu erhöhen oder die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Aber das stimmt nicht. Eine höhere Zufriedenheit bei den Mitarbeitern ist definitiv nicht so einfach zu erreichen.

Menschen, die andere Menschen beschäftigen oder führen, müssen sich besser in die emotionellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter hineinversetzen und herausfinden, was sie wirklich anspornt. Das kann wesentlich einfacher erreicht werden als durch einen höheren Lohn oder eine bessere Arbeitsplatzsicherheit. Allerdings gibt’s dafür auch keine schnelle Lösung. Wenn Sie Ihre Fehlzeiten reduzieren möchten, dann müssen Sie die folgenden drei Schritte befolgen.

Schritt 1: Wählen Sie den richtigen Mitarbeiter für jeden Arbeitsplatz!

Sie müssen besser in der Personalauswahl werden. Nehmen Sie sich viel Zeit dafür. Legen Sie Ihr Augenmerk auch einmal auf die menschliche Seite eines Bewerbers, statt sich nur auf die Qualifikationen oder Berufserfahrung zu konzentrieren. Versuchen Sie, ihn besser kennen zu lernen.

Finden Sie heraus, was ihn glücklich macht, wie er mit anderen Menschen auskommt und wie viel Energie und Leidenschaft er mitbringt. Stellen Sie sicher, dass der Bewerber weiß, was ihn an diesem Arbeitsplatz erwartet, und dass er zu dieser Arbeit passt.

Schritt 2: Glauben Sie an Ihre Mitarbeiter.

Wenn Sie alle Bewerber umfassend befragt haben und die richtige Person für den Arbeitsplatz ausgewählt haben, dann müssen sie dem Mitarbeiter auch zutrauen, dass er seine Arbeit anständig erfüllt. Sie müssen Ihren Mitarbeitern fortwährend mit allem, was Sie sagen, mit dem Ton in Ihrer Stimme und Ihrer Körpersprache zeigen, dass Sie ihnen vertrauen und an sie glauben.

Wenn Sie glauben, dass Sie Ihren Mitarbeitern nicht vertrauen können, dass sie keine Entscheidungen treffen können, ohne mit Ihnen Rücksprache zu halten, und dass sie grundsätzlich zu spät auftauchen und früh wieder nach Hause gehen – dann werden sie ganz genau das tun! Wenn Sie andererseits glauben, dass sie ihre Arbeit gut erledigen werden, dass Sie ihren Entscheidungen vertrauen können und dass sie ihre Arbeitszeit einhalten, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass auch genau das eintreten wird. &xnbsp;

Natürlich gibt es auch hier – wie bei jeder Theorie – keine Garantie dafür, dass das in jedem Fall funktioniert. Aber der Großteil der Arbeitnehmer besteht aus vernünftigen Menschen und wenn Sie Ihnen vertrauen, dann werden sie sich eher auf eine positive Art hervor tun.

3. Schritt: Geben Sie Ihren Mitarbeitern ein Feedback.

Dieser Schritt ist wahrscheinlich sogar der wichtigste, wenn Sie die Fehlzeiten reduzieren und die Mitarbeitermotivation erhöhen wollen. Das ist der Aspekt, an dem so viele Arbeitgeber und Führungskräfte scheitern, wenn es um die Mitarbeiterführung geht. Sie sind absolut unfähig, ihren Mitarbeitern ein Feedback zu geben. Viele Führungskräfte sind nicht in der Lage, ihren Mitarbeitern zu sagen, wie zufrieden sie mit deren Arbeitsleistung sind. Die meisten Arbeitnehmer möchten gerne wissen, wie gut sie ihre Arbeit machen. Sie möchten wissen, ob sie es richtig machen oder wie sie es besser machen könnten.

Wenn Sie also Ihre Mitarbeiter wirklich motivieren möchten, dann sollten Sie Ihnen ein Feedback darüber geben, was sie gut machen und welche Arbeitsschritte verbessert werden sollten. Wenn Sie feststellen, dass ein Mitarbeiter etwas Positives tut, dann loben Sie ihn. Wenn Sie feststellen, dass er etwas schlecht macht, dann sprechen Sie mit ihm darüber. Dies sollten Sie so bald als möglich tun. Jemanden für seine Arbeit zu loben, sollte man sich nicht für ein halbes Jahr später aufheben. Umgekehrt wird ein Mitarbeiter ein negatives Verhalten beibehalten, wenn Sie ihm nicht sagen, dass Sie es als falsch empfinden, da er denkt, dass es in Ordnung ist. Entweder das, oder er wird denken, dass Sie es entweder nicht bemerkt haben oder Sie gar nicht daran interessiert sind.

Erledigen Sie das aber unbedingt unter vier Augen. Warum glauben manche Führungskräfte immer noch, dass es in Ordnung ist, jemanden vor den Augen seiner Kollegen zu verwarnen? Schon der kleinste Tadel kann sich auf die Motivation sehr negativ auswirken.

Wenn Sie mit dem Mitarbeiter sprechen, verwenden Sie Sätze mit „Ich“. Sagen Sie Dinge wie „Ich finde es gut, wie Sie das gemacht haben“ oder „Ich bin nicht zufrieden damit, dass Ihre Berichte immer zu spät kommen und ich würde gerne wissen, wie Sie darüber denken“. Vermeiden Sie Sätze mit „Sie“ wie „Sie machen das hervorragend“. Das kann herablassend oder unaufrichtig wirken. „Sie machen das alles falsch“ kann Streitigkeiten und eine schlechtere Arbeitsmotivation hervorrufen.

Konzentrieren Sie sich auf ein oder zwei Aspekte. Rattern Sie nicht eine ganze Liste an negativen Eigenschaften oder Fehlverhalten herunter. Beschreiben Sie das falsche Verhalten präzise und konzentrieren Sie sich darauf, was der Mitarbeiter getan oder nicht getan hat. Attackieren Sie den Mitarbeiter nicht persönlich. Die Mitarbeiter werden zufriedener sein, wenn sie ihren Arbeitgeber oder ihre Führungskraft als vernünftig und fair empfinden – als jemanden, der gerne ein Lob ausspricht, aber es auch immer gleich sagt, wenn er mit etwas unzufrieden ist.

Das Wichtigste ist: Wenn Sie ein motiviertes Personal haben möchten, dann machen Sie ihre Arbeit interessant, verteilen Sie regelmäßig Ihr Feedback und geben Sie den Mitarbeitern das Gefühl, dass sie für das Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Sie können die Arbeit interessanter gestalten, indem Sie Ihren Mitarbeitern mehr Verantwortung übertragen, sie Projekten zuweisen und sie weiterbilden und entwickeln.

Wir müssen den Mitarbeiter regelmäßig ein Feedback darüber geben, wie sie ihre Sache machen. Wir müssen uns darauf konzentrieren, was sie gut machen und nicht auf das, was sie falsch machen. Um ihre Bedürfnisse zu erfüllen, sollten wir regelmäßig sowohl formell als auch informell mit ihnen kommunizieren. wir können das Personal auch in Besprechungen integrieren, zu denen es normalerweise nicht eingeladen wird. &xnbsp;

Diese drei Schritte werden einiges an Zeit benötigen. Trotzdem werden sie irgendwann Früchte tragen und bewirken, dass Ihre Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden sind. Wenn Sie sich dort gut fühlen und aus ihrer Arbeit Zufriedenheit gewinnen können, dann werden sie definitiv seltener einen Grund finden um blau zu machen.